Tour de Suisse - Motorradtour Day 4 / 2020

Viel Luft um nichts
 


07 huntert..... aber das kennt ihr ja schon. Immer dieselbe Leier. Und das ist gut so. Wir erwachen dort, wo wir am letzten Tag angekommen sind, nämlich in Brig, und das ist gut so. Der letzte Abend beim Thailänder war super.

Um die 07:30 Und dann kam eine SMS: "Was ist das Problem - Schon gefunden - Moto Morini - Wer hat Kompressor - BMW Fahrer - Los komm runter". Das tönt nach einem schlechten Witz resp. nach Pleiten - Pech und Pannen. Und genau so war es. Die Moto Morini hatte einen Platten. Keine Ahnung warum. BMW Fahrer hat alles dabei, also auch einen Luftkompressor, der Luft in einen platten Reifen pumpen kann. Komisch, irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies alle in den letzten Jahren lustig fanden, was ich alles für Zeugs mitschleppe. Aber genau dieses Zeugs hat den Anfang des Tages gerettet.

Also gut. Google sagt, da ist ein Motorradhändler in der City. Wir dahin, Töff abgeben und ab ins Street Café. Tönt nach Lederjacken, langen Bärten und Harley Davidson. Geworden sind es dann orange Kuttenträger, die Kaffee tranken. Also alles im grünen Bereich. In der Schweiz ist ja eh grad jeder im Strassenbau tätig. Ich habe noch nie soviele Ampeln auf einem Haufen gesehen wir in diesen letzten Tagen. Das müssen Traumstrassen fürs 2021 geben. Einen grossen Dank an die Orangewestenträger, die das ermöglichen.

Nach dieser glimpflich abgelaufenen Panne resp. Reparatur gings dann los in Richtung Furka Autoverlad. In Oberwald packen wir die Maschinen in den Zugcontainer. Wir sind nicht die einzigen, aber die einzigen die die Benzinsprache verstehen. Wir fachsimpeln über Schaltautomaten und Pässe, die bald öffnen. Weil das ist wie Luft zum atmen. Leider ist die Fahrt dann in Realp auch schon zu ende und es geht weiter.
 
Die Pässetour beginnt. Oberalp - Albula - Furka mit Cafépause - Davos - Lenzerheide  - Chur. Auf dem Furka waren geschmeidige 4 Grad und mein Sommeranzug meinte noch, das sei OK. Nun gut, es war etwas gar frisch und ich fühlte mich wie ein Eisklotz, der weiss wie man Töff fährt. Also rein in die gute Stube und einen Café hinter die Binsen kippen. Dann weiter nach Davos, Lenzerheide bis Chur. Zwischendurch gönnten wir uns natürlich wieder Fassstrassen Food auf Bänkli mit dem obligaten 12V Kaffee.

Angekommen in Chur einchecken, duschen und dann ins Stars and Stripes. Der Tag klingt aus und da die Route nun umgeplant wurde, bin ich nachts spät noch Routen am planen. Das Toggenburg soll es sein. Na ja, dann mal Google fragen. Ihr könnt. gespannt sein.









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